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Kindertagesstätte La Victoria: Ein Ort der Hoffnung. (Foto: Jürgen Schübelin)

Schutz und Zuflucht für Kinder in Chile

La Victoria, eine Siedlung im Süden der Hauptstadt Santiago. Geprägt von Kriminalität, Prostitution, Gewalt und Drogenbanden. Mittendrin ein Ort der Zuflucht: Eine Tagesstätte für Kinder aus der Armensiedlung, wo sie lernen, spielen und unbeschwert Kind sein dürfen. Geben Sie diesen Kindern die Chance auf Bildung, Geborgenheit und eine bessere Zukunft – werden Sie Kinderpat*in!
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Alltag in Chile: Gewalt, Drogen und der tägliche Kampf ums Überleben

Der Kampf gegen die Armut ist in Chile ein Kampf gegen sich selbst. Dort gilt Armut nach wie vor als Selbstverschulden. Die Menschen glauben, selbst für ihre schwierige Lebenssituation verantwortlich zu sein, doch finden sie auch keinen Ausweg aus dieser. Folglich leiden sie häufig unter seelischen Belastungen, Selbstzweifel und einem starken Minderwertigkeitsgefühl, was nicht selten zu hoher Gewalt- und Kriminalitätsbereitschaft führt.

Vor allem Kinder bekommen die Auswirkungen zu spüren: innerfamiliäre Gewalt, Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Kinderarbeit. Private Bildungsangebote sind unleistbar, öffentliche Schulen überfüllt und Kinderrechte werden ignoriert oder missachtet. Was einst ein Ort der Hoffnung war, ist heute ein hoffnungsloser Ort für Kinder geworden. 
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Mariola aus Chile in der Schule

Bildung als Ausweg

Mariola lebt im Armenviertel La Victoria. Doch es gibt einen Ort, wo sie gern ist und wo sie ihre Zukunft selbst mitgestalten kann.
Das war nicht immer so. Die tägliche Konfrontation mit Gewalt und Armut schüchterten Mariola ein. Doch seit sie zur Schule gehen kann, wurde ihr Wissensdurst geweckt und sie ist stolz auf ihr Können. Sie schmiedet bereits Pläne für eine große Zukunft als Lehrerin oder Kinderärztin oder Anwältin für Kinder, denn schließlich hat jedes Kind das Recht auf Bildung, medizinische Versorgung und Gleichheit.
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Kinder haben das Recht auf einen gewaltfreien und kindgerechten Ort

Kinderlachen, eine mit Büchern gefüllte Leseecke, Obst zur freien Entnahme und ein Innenhof als Kinderparadies. Ja, wir befinden uns noch immer in La Victoria. In der Tagesstätte „Nuestra Señora de la Victoria“. Was als kleines ehrenamtliches Projekt in den 70er Jahren begann, wurde – unter anderem mit Unterstützung der Kindernothilfe und der örtlichen Pfarre – zu einem festen Bestandteil und Zufluchtsort in der Armensiedlung. Auch Drogenhändler respektieren diese Einrichtung und meiden den Drogenverkauf und -konsum in der näheren Umgebung.

Mittlerweile kommen über 200 Kinder zwischen 3 und 14 Jahren fast täglich hierher, um zu spielen, zu lernen, ihre Hausaufgaben zu machen und an außerschulischen Aktivitäten wie Museumsbesuche, Sport und Theater teilzunehmen. Neben der Förderung und Betreuung der Kinder ist die Elternarbeit ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.

Hinzu kommen Alphabetisierungskurse, Computerkurse und spezielle Workshops für HaitianerInnen, um sie besser in die chilenische Gemeinschaft zu integrieren und vor Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit zu schützen. Da auch etliche haitianische Kinder die Tagesstätte besuchen, möchten wir damit die Kommunikation und Einbeziehung der Eltern fördern. 

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Ja, ich werde Kinderpat*in:

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Mit einer Spende geben Sie Kindern in Chile eine Chance!

Nachhaltige Entwicklungsziele in unserer Projektarbeit vor Ort

SDG 2

Gewährleistung der Ernährungssicherheit durch vitaminreiche, ganztägige Verpflegung der Kinder und verstärkte Bewusstseinsbildung aller Angehörigen.

SDG 3

Verbesserung der Gesundheit und des Wohlergehens aller durch gesundheitliche Versorgung der Kinder in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeambulatorium.

Zusätzlich werden regelmäßigen Elternabenden zu Themen wie Gesundheitsproblemen und Drogenmissbrauch organisiert.

SDG 4

Gewährleistung inklusiver, gleichberechtigter und hochwertiger Bildung durch außerschulischen Förderunterricht, Hausaufgabenbetreuung und den Betrieb einer Vorschule.

Darüber hinaus werden verschiedene außerschulische Aktivitäten angeboten, bei denen vor allem Sprache, Kreativität und Motorik gefördert werden.

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Sie haben noch eine Frage zu Patenschaft oder Spende?

Lisa Stoiber und Gila Egger von der Paten- und Spenderbetreuung Kindernothilfe Österreich (Quelle: Martin Gröbner)

Lisa Stoiber oder Gila Egger helfen gerne weiter.

Telefon: 01/513 93 30

Anfrage an Paten und Spenderservice
Kindernothilfe-Projekt 92010
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